Die CIA und die Boeing MH17

Alan Wilson // Boeing 777-2H6ER '9M-MRD' Malaysian // CC BY-SA 2.0

Der UN-Sicherheitsrat hatte am Mittwoch, ein Jahr nach dem Absturz der malaysischen MH17-Verkehrsmaschine im Südosten der Ukraine, die Initiative mehrerer Länder zur Einsetzung eines internationalen Tribunals zur Aufklärung des Boeing-Absturzes und der Ermittlung der Schuldigen erörtert. Russland machte sein Vetorecht gegen den diesbezüglichen Resolutionsentwurf geltend. China, Angola und

Venezuela enthielten sich der Stimme.

Russland unterstützt nicht den Vorschlag zur Bildung eines internationalen Tribunals, weil dieses Flugzeugunglück Resultat eines strafrechtlichen Deliktes ist, das nicht als eine Bedrohung für Weltfrieden und Sicherheit angesehen werden kann. Bisher hat der Uno-Sicherheitsrat keine Tribunale zu ähnlichen Situationen gebildet. Russland sah im vorgelegten Dokument einen Versuch, einen weiteren

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Wie Briten und Amerikaner die deutsche Luftwaffe stark machten

Foto: Eine Stuka wird bewaffnet / The Finnish Defence Forces / public domain

Was nur wenige wissen: britische und amerikanische Firmen erwiesen dem Dritten Reich aktive Hilfe beim Aufbau der Rüstungsindustrie und der Wehrmacht. Ohne diese Unterstützung wäre ein Krieg undenkbar gewesen. In diesem Artikel behandle ich die britisch-amerikanische Unterstützung für die Deutschen beim Aufbau einer modernen Flugzeugindustrie und Luftwaffe.

William E. Dodd – damaliger US-Botschafter in Berlin – schrieb in seinem Tagebuch, dass am

19. September 1934 nach Deutschland erstklassige, in den USA hergestellte Ausrüstung für Flugzeugwerke im Wert von 1 Mio. $ (damals sehr viel Geld) geliefert wurde. Hjalmar Schacht, der damalige Reichsbankpräsident sowie Reichswirtschaftsminister, bestätigte dies in einem Gespräch mit Dodd. [1] Dies legte den Grundstein für die weitere Entwicklung der deutschen

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Der Feind: die Kinder von Palästina

Foto: Palästinensische Kinder in Jenin, einer Stadt in der West Bank / Tarek / commons.wikimedia.org

In den von Israel besetzten Palästinensergebieten kommt es immer wieder zu Gewalt der Besatzungsmacht gegenüber palästinensischen Kindern. Letztes Jahr, letzten Monat oder letzte Woche.

Das bekannteste Beispiel – Journalisten waren zufällig vor Ort, weshalb die Bilder um die Welt gingen – die vier durch israelische Raketen

getöteten Jungs an einem Strand von Gaza während der letzten Militäroperation im Israelisch-Palästinensischen Konflikt vor einem Jahr, der „Operation Protective Edge“. Die Zahl der zivilen Opfer lag nach Angaben der Vereinten Nationen vom 26. August 2014 auf israelischer Seite bei drei, bei den Palästinensern bei

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Neuer Djedi-Roboter soll Geheimnis der Cheops-Schächte lüften

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Lange haben wir auf Neuigkeiten gewartet! Seitdem ein kleiner Roboter im Jahr 2011 in einem Schacht der Königinnenkammer durch einen Block spähte, ist es um das Djedi-Projekt (früher auch als Upuaut-Projekt bekannt) sehr still geworden. Nun steht der millionenteure neue Roboter mit noch mehr Technik und noch mehr Möglichkeiten in den Startlöchern.

Forscher der Universität Leeds haben mit Hilfe des weltweit größten 3D Druckers einen wendigen

Mini-Roboter mit mehreren Kameras entwickelt. Dr. Robert Richardson, Leiter der Abteilung für Robotertechnik an der Universität, erklärt die besondere Bewegungstechnik, die auch im Video gut zu sehen ist: Mit einem „Raupenmechanismus“ kann sich Djedi langsam und sicher im Schacht fortbewegen. Kleine Klebepads, die Djedi an die Wand heften kann, verhindern sein Wegrutschen und geben ihm somit noch mehr Halt für den

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Bitte erst informieren, dann tätowieren

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Auch wenn sie längst salonfähig und inzwischen weit verbreitet sind: Tattoos sind nicht harmlos. Jeder Eingriff in die Haut ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Läuft beim Tätowieren etwas schief, drohen schwere Infektionskrankheiten. Zudem können Tattoofarben krebserregende Stoffe enthalten. Zwei neue Postkarten machen die Bevölkerung zusätzlich auf die Gefahren von Tattoos aufmerksam.

Wer sich tätowieren lassen will, sollte sich unbedingt vorgängig

über mögliche Risiken informieren und nicht leichtfertig die eigene Haut riskieren. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat auf seiner Webseite und unter www.gezeichnetfürsleben.ch ausführliche Informationen und Merkblätter zur möglichen Gesundheitsgefährdung zusammengestellt. Im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne machen seit Anfang August zudem zwei neue Postkarten auf die

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Clooneys Anti-Kriegs-Kampagne: Finanziert von der US-Rüstungsindustrie

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Eine von George Clooney gegründete Initiative will Kriegsprofiteure in afrikanischen Krisengebieten aufzudecken. Der Organisation geht es um fünf Länder, in denen auch Washington starke geostrategische Interessen hat. Mitfinanziert wird die Initiative ausgerechnet von den beiden größten US-Waffenproduzenten – Lockhheed-Martin und Boeing.

Hollywood-Schauspieler George Clooney hat eine Initiative gegründet, die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, die

Kriegsprofiteure Afrikas aufzudecken. Clooney hat sich für diesen Anlass mit dem Menschenrechtsaktivisten John Prendergast zusammengeschlossen. Die Initiative namens „The Sentry“ (Engl.: „Die Wache“) soll die Finanzströme in und aus afrikanischen Krisengebieten analysierenund will Politikern dadurch ein Werkzeug für

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US-Luftangriffe gegen Assad – ISIS nur ein vorgehaltener Grund?

US-Airforce (Archiv) // U.S. Air Force photo / Lt. Col. Robert Couse-Baker)

Erst vor ein paar Wochen wurde bekannt, dass die USA die Entstehung des sogenannten „Islamischen Staats“ sehr lange duldeten und geringfügig förderten, weil sie in der islamistischen Miliz einen – zwar falschen – aber wirksamen Verbündeten gegen das Assad-Regime in Syrien sahen. 2014 dann der Umbruch: Die USA bekämpfen den Islamischen Staat vor allem im Irak nun direkt militärisch. Doch eine Meldung der vergangenen Tage zeigt:

Das könnte auch nur ein mehr oder weniger vorgehaltener Grund sein, um weiterhin gegen Assad vorzugehen, und gleichzeitig das eigene Gesicht zu wahren.

USA nahmen Entstehung des IS bewusst in Kauf

Im Sommer 2014 herrschte auf der Welt – auch hierzulande – große Aufregung. Eine neue islamistische Organisation namens

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Pleite: Puerto Rico sendet Weckruf an Gläubiger

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Offiziell ist Puerto Rico seit dem Wochenende pleite. Nach Jahren des Ringens um Einhaltung der Zahlungsverpflichtungen, hat das hochverschuldete US-Territorium eine am Samstag fällige Anleihenzahlung nicht geleistet. „Wir haben das Geld nicht“, begründete der Stabschef des Gouverneurs, Victor Suárez den Zahlungsausfall. Fällig gewesen wären 58 Millionen Dollar (rund 53 Millionen Euro) für ein Papier der Public Finance Corporation (PFC).

(Foto: Nicht nur für Griechenland – auch für das hochverschuldete US-Territorium hielten manche einen Haircut für nötig)

Der Ausfall kommt nicht

überraschend. Die Regierung der Insel hatte seit Wochen signalisiert, dass sie das Geld nicht werde aufbringen können. Zuletzt am Mittwoch hatte Suárez betont, Puerto Rico sei ohne Schuldentilgung nicht zahlungsunfähig, denn die Regierung sei nach den Bedingungen dieser Anleihe nicht zur

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Wir spielen Dr. Frankenstein: Genmanipulation an Embryos

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Zum ersten Mal haben Wissenschaftler die genetische Modifikation menschlicher Embryos (Keimbahnmodifikation) gemeldet, und zwar in einer Studie der Sun-Yat-Sen-Universität in Guangzhou, China. Die Studie wurde im Fachmagazin Protein & Cell veröffentlicht.

Bisher hatten sich Forscher darauf beschränkt, das Genom adulter Zellen zu modifizieren, hauptsächlich aufgrund ethischer Bedenken und der Sorge vor möglichen Nebenwirkungen. Tatsächlich kam die neue Studie zu dem Schluss, dass der Genommodifikation von Embryos immer noch erhebliche Hindernisse im Weg stehen.

»Ich glaube, dies ist der erste Bericht über die Anwendung von

CRISPR/Cas9 an menschlichen Embryos, und als solche ist die Studie ein Meilenstein, aber auch eine Mahnung zur Vorsicht«, sagte der Stammzellenforscher George Daley von der Harvard Medical School, der an der Studie nicht beteiligt war. »Ihre Studie sollte jedem Praktiker als Warnung dienen, der meint, die Technik sei so weit entwickelt, dass der Austausch kranker

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Klima-Waffe: HAARP wird am 11. August der Universität von Alaska übertragen

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HAARP – High Frequency Active Auroral Research Program, das Forschungsprogramm für Vorgänge in der Ionosphäre – wird nächsten Monat von militärischen in akademische Hände übertragen. Nachdem die Unterstützung der wissenschaftlichen Gemeinschaft letztes Jahr angestiegen ist und die Senatorin von Alaska, Lisa Murkowski, eingegriffen hat – und nach einer Phase der Ungewissheit -, hat die US Air Force ihr Pläne, HAARP stillzulegen und abzureissen, verzögert. Die Universität von Alaska-Fairbanks (UAF) hat nun die Ausschreibung zur Übernahme der Anlage in der Nähe von Gakona gewonnen. Dies wird am 11. August geschehen.

„Nächsten Monaten werden die Anlage und die Einrichtungen formell vom

Militär an die Universität übertragen“, sagte Marmian Grimes, Sprecher der UAF zu KSKA der Alaska Public Media Gruppe. Das Übereinkommen ist nicht unbefristet, wir aber den Zugang für die nächsten 2 Jahre ermöglichen. In dieser Zeit wollen die UAF und die Air Force zu einer Abmachung bezügliche der Landfläche kommen, auf welcher

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